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Über uns

Hintergrund und Ansatz

Wie der Kurs entstanden ist und welche Überzeugungen seine Methodik prägen.

Kursleitung bei der Vorbereitung von Kursmaterialien in einem modernen Büro

Warum dieser Kurs existiert

Die Idee entstand aus einer einfachen Beobachtung: Menschen, die Schwierigkeiten mit Zeitplanung hatten, beschrieben ihre Finanzprobleme mit denselben Worten. "Ich weiß nicht, wo die Zeit bleibt." "Ich weiß nicht, wo das Geld bleibt." Dasselbe Muster, zwei verschiedene Bereiche.

Diese Parallele ist kein Zufall. Beides sind Ressourcen, die begrenzt sind, die sich aufbrauchen, und bei denen das Fehlen einer bewussten Steuerung zu denselben Konsequenzen führt: dem Gefühl, nie genug zu haben, obwohl objektiv betrachtet genug vorhanden ist.

Der Kurs wurde entwickelt, um diese Verbindung systematisch zu nutzen, nicht theoretisch zu erklären, sondern praktisch erlebbar zu machen.

Prinzipien, die den Kurs prägen

Systeme, nicht Disziplin

Disziplin ist endlich. Systeme sind dauerhaft. Wer auf Willenskraft baut, scheitert in stressigen Phasen. Wer ein funktionierendes System aufbaut, kommt auch durch schwierige Wochen.

Deshalb geht es im Kurs nicht darum, mehr Disziplin zu entwickeln, sondern darum, Strukturen zu schaffen, die weniger Disziplin erfordern.

Beobachtung vor Veränderung

Veränderung ohne Selbstkenntnis führt selten zum Ziel. Der erste Schritt im Kurs ist immer Beobachtung: Was passiert tatsächlich in meiner Woche? Was passiert tatsächlich mit meinem Geld?

Aus ehrlicher Beobachtung entstehen die richtigen Ansatzpunkte. Nicht aus allgemeinen Ratschlägen.

Kleine Schritte, echte Wirkung

Radikale Veränderungen scheitern meistens. Kleine, gut platzierte Veränderungen können sich dagegen zu erheblichen Unterschieden summieren, weil sie nachhaltig integriert werden.

Der Kurs setzt bewusst auf minimale Eingriffe mit maximalem Hebel.

Individuelle Ausgangssituationen

Kein System passt für alle. Die Übungen im Kurs sind deshalb so gestaltet, dass sie an unterschiedliche Lebensrealitäten angepasst werden können, ohne ihre Wirksamkeit zu verlieren.

Wissenschaftliche Grundlagen

Der Kurs stützt sich auf Erkenntnisse aus der Verhaltensökonomie, der kognitiven Psychologie und der Organisationsforschung. Keine dieser Disziplinen steht allein im Mittelpunkt. Vielmehr werden Konzepte aus verschiedenen Feldern so kombiniert, dass sie in der Praxis gemeinsam funktionieren.

Entscheidungsermüdung, Selbstregulation, Gewohnheitsbildung und mentale Buchhaltung sind Konzepte, die in der Forschung gut dokumentiert sind. Der Kurs macht sie zugänglich und anwendbar, ohne wissenschaftlichen Jargon zu verwenden.

Verhaltensökonomie und kognitive Verzerrungen
Gewohnheitsforschung und Verhaltensänderung
Zeitwahrnehmung und Planung
Selbstregulation und Ressourcenmanagement
Forschungsnotizen und Konzeptkarten auf einem Schreibtisch aus der Vogelperspektive

Wie der Kurs entwickelt wurde

Der Kurs hat mehrere Entwicklungsphasen durchlaufen. Frühversionen wurden mit kleinen Gruppen erprobt und auf Basis des Feedbacks überarbeitet. Was zu komplex war, wurde vereinfacht. Was zu abstrakt blieb, wurde mit konkreten Beispielen verankert.

Das Ergebnis ist ein Kurs, der auf realen Schwierigkeiten aufbaut, nicht auf idealisierten Vorstellungen davon, wie Menschen ihren Alltag gestalten sollten. Die Übungen funktionieren in chaotischen Wochen genauso wie in ruhigen Phasen.

Jedes Modul wurde so konzipiert, dass es für sich allein verständlich und anwendbar ist. Der Gesamtzusammenhang erschließt sich mit jedem weiteren Modul tiefer.

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